Danksagungen

Das Projekt LEILAC1 hat eine Finanzierung in Höhe von 12 Millionen Euro aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union im Rahmen der Zuschussvereinbarung Nr. 654465 erhalten.

Das Projekt LEILAC2 hat, im Rahmen der Zuschussvereinbarung Nr. 884170, 16 Millionen Euro aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union erhalten.

 

 

 

 

 

 

LEILAC1 wird außerdem von HeidelbergCement, Lhoist, Cemex, Tarmac und Calix mit zusätzlichen 9 Mio. € unterstützt.

LEILAC2 wird zusätzlich mit 18 Mio. € von HeidelbergCement, Cimpor, Lhoist und Calix unterstützt.

 

LEILAC 1 - Die Partner

Die HeidelbergCement AG ist eine der größten Baustoffhersteller der Welt. Zusätzlich, zu der globalen Präsenz im Baustoffbereich, hat sich HeidelbergCement, durch die Teilnahme am World Business Council for Sustainable Development und als Gründungsmitglied der Cement Sustainability Initiative (CSI) des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), als führendes Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit etabliert. HeidelbergCement spielt eine entscheidende Rolle bei den Projekten LEILAC1 und LEILAC2 und beherbergt in seinen Werken die Pilotanlage LEILAC1 im belgischen Lixhe und LEILAC2 in Hannover (DE).

Das 1906 gegründete Unternehmen CEMEX verfügt über langjährige Erfahrung in der Zementherstellung und ist heute einer der weltweit größten Produzenten und Händler von Zement und Klinker. CEMEX ist ein anerkannter Nachhaltigkeitsvorreiter der Zementbranche. Das Unternehmen hat, neben anderen Hauptproduzenten von Zement, die führende Position bei der Verbrennung alternativer Brennstoffe.

Tarmac ist ein führender Anbieter von Sackzement, gebrauchsfertigem Zement und losem Zement und bietet eine größere Auswahl an Produkten als jeder andere Hersteller. Tarmac wird insbesondere zu den innovativen Vorteilen beitragen, die sich aus dieser Technologie ergeben und die eine beschleunigte Einführung dieses Ansatzes zur Kohlenstoffabscheidung ermöglichen.

Lhoist ist der weltweit führende Anbieter von hochwertigem Kalk, Dolomitkalk und Mineralen und verfügt über viel Erfahrung in der Materialcharakterisierung, sowie der Entwicklung neuer Produkte und Prozesse.

Calix Limited, ein KMU im Bereich Bergbau und Mineralaufbereitung, bringt acht Jahre Entwicklungszeit für die Kerntechnologie mit. Calix hat die ersten technischen Schritte unternommen, die für die Entwicklung der Direktabscheidung im großen Maßstab erforderlich sind, und nahm 2013 den Betrieb eines Reaktors im kommerziellen Maßstab für die erfolgreiche direkte Abscheidung von CO2 aus Magnesiummineralen auf. Das Unternehmen bemüht sich aktiv um die Kommerzialisierung dieser Kohlenstoffabscheidungstechnologie für eine Vielzahl von Energie- und Industrieanwendungen.

ECN, Teil von TNO, ist das führende Institut für Energieforschung in den Niederlanden und in Europa. Seine Aufgabe ist es, Wissen und Technologie, auf hohem Niveau, für ein nachhaltiges Energiesystem zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. ECN verfügt über die Technologie, um das Verbrennungsverhalten fester und flüssiger Brennstoffe (Biomasse, Kohle, Rest- und Abfallströme) in Echtzeit zu simulieren und zu messen. Dieses Wissen auf dem Gebiet der Verbrennung werden LEILAC wertvolle Erkenntnisse zu wichtigen Aspekten wie Korrosion, Verschmutzung, Verschlackung und Emissionen liefern.

Das Imperial College London zählt durchweg zu den weltweit führenden universitären Einrichtungen und ist eine global aufgestellte, wissenschaftsbasierte Universität. Es verfügt über eine der größten Gruppen der Welt, die sich mit modellbasierter Systemtechnik für den Prozess- und Energiesektor befasst.

PSE ist ein führender Anbieter von fortschrittlicher Prozessmodellierungssoftware in Form seiner gPROMS-Plattform und Produktreihe, sowie der damit verbundenen Dienstleistungen für die Prozessindustrien auf der ganzen Welt. Die gPROMS-Produktfamilie ermöglicht eine schnelle und effektive Erforschung des Prozess-Entscheidungsraums sowie die Optimierung im Hinblick auf wirtschaftliche und/oder operative Ziele.

Quantis ist ein führendes Beratungsunternehmen für Umweltbilanzen, das darauf spezialisiert ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Umweltauswirkungen ihrer Produkte, Dienstleistungen und Betriebe zu messen, zu verstehen und zu managen. Quantis bietet hochmoderne Dienstleistungen in den Bereichen Umweltbilanzierung, Umweltgestaltung, nachhaltige Lieferketten und Umweltkommunikation an. Durch seine engen Beziehungen zur wissenschaftlichen Gemeinschaft und seine strategischen Forschungskooperationen, hat Quantis eine starke Erfolgsbilanz bei der Anwendung seines Fachwissens, um Kunden bei der Umsetzung der Ergebnisse von Lebenszyklusbewertungen in Entscheidungen und Aktionspläne zu unterstützen.

The Carbon Trust ist eine weltweit führende Organisation, die Unternehmen, Regierungen und den öffentlichen Sektor dabei unterstützt, den Übergang zu einer nachhaltigen, kohlenstoffdioxidarmen Wirtschaft durch Kohlenstoffdioxidreduzierung, Energiesparstrategien und die Kommerzialisierung kohlenstoffarmer Technologien zu beschleunigen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 hat sie sich zu einem vertrauenswürdigen Experten für Themen und Strategien zum Thema Kohlenstoffdioxidminderung sowie die Erstellung von CO2-Bilanzen und die Entwicklung und Einführung kohlenstoffdioxidarmer Technologien entwickelt.

 

LEILAC 2 - Die Partner

Die HeidelbergCement AGist einer der weltweit größten integrierten Baustoffhersteller mit führenden Marktpositionen bei Zuschlagstoffen, Zement und Transportbeton. Das Unternehmen beschäftigt rund 53.000 Mitarbeiter an mehr als 3.000 Standorten in mehr als 50 Ländern. HeidelbergCement hat sich verpflichtet, seinen Teil der globalen Verantwortung wahrzunehmen, den globalen Temperaturanstieg unter 2° Celsius zu halten. Daher engagiert sich HeidelbergCement in mehreren (EU)-Projekten zur Entwicklung kostengünstiger Verfahren zur Kohlenstoffdioxidabscheidung und zur Entwicklung von Anwendungen für die Nutzung des CO2, das durch Zementwerke ausgestoßen wird. HeidelbergCement spielt eine entscheidende Rolle im LEILAC2-Projekt, da es die Demonstrationsanlage in seinem Zementwerk in Hannover errichtet wird.

Lhoist ist der weltweit führende Anbieter von hochwertigem Kalk, Dolomitkalk und Mineralen und verfügt über viel Erfahrung in der Materialcharakterisierung, sowie der Entwicklung neuer Produkte und Prozesse.

Calix-Europe ist eine Tochtergesellschaft von Calix Limited und bringt, unter Lizenz, die Kerntechnologie ein, die das LEILAC2-Projekt nutzt. Calix setzt sich dafür ein, durch den Ausbau und die Demonstration dieser Technologie eine tiefgreifende Dekarbonisierung des europäischen Industriesektors zu ermöglichen. Ihr Geschäftsplan basiert auf der möglichst vollständigen und schnellen Nutzung der Technologie. Es ist die koordinierende Einheit für LEILAC1 für und LEILAC2.

IKN GmbH (IKN) ist ein Technologieanbieter für die Zementindustrie mit einer starken Position bei der Konstruktion und Lieferung von Zementpyrosystemen. IKN hat eine international führende Position in der Klinkerkühlertechnologie. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Klinkerherstellung hat IKN die Zementindustrie mit der Entwicklung des Klinkereinlaufverteilersystems KIDS revolutioniert. Mit mehr als 650 Installationen weltweit hat sich IKN, seit 1982, zum Marktführer auf dem Gebiet der Klinkerkühltechnik entwickelt. In den vergangenen Jahren hat sich IKN eine angesehene Position in der Konstruktion und Lieferung von energieeffizienten, hochmodernen und kundenspezifischen Pyrosystemen, d.h. Systemen bestehend aus Vorwärmern, Öfen und Kühlern, erarbeitet. Damit ist ein fundiertes Wissen im Maschinenbau und in der Verfahrenstechnik für modernste Zementanlagen vorhanden.

Das Zentrum für Forschung und Technologie Hellas (CERTH) ist eines der größten Forschungszentren in Griechenland. Es wurde im Jahr 2000 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Thessaloniki sowie drei weitere Hauptniederlassungen in Griechenland. Die Mission von CERTH ist die Förderung des Tripletts Forschung - Entwicklung - Innovation durch die Durchführung qualitativ hochwertiger wissenschaftlicher Forschung und die Entwicklung innovativer Produkte, modellbasierter Prozesskonfigurationen und Dienstleistungen auf internationaler Ebene. Es arbeitet zusammen mit der Industrie (national und international) und baut starke Kooperationen mit Forschungszentren und Universitäten in Griechenland und im Ausland auf.

Die BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe) ist die zentrale geowissenschaftliche Behörde, die die Bundesregierung in allen georelevanten Fragen berät. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und untersteht dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die BGR setzt sich für die nachhaltige Nutzung von Georessourcen und den Schutz des menschlichen Lebensraumes ein. Die BGR hat in den letzten zwanzig Jahren mehr als 60 Forschungsprojekte zur CO2-Speicherung und zu verwandten Themen durchgeführt.

Die Politecnico di Milano ist eine öffentliche technische Universität, die in 12 Abteilungen und einem Netzwerk von 4 Schulen für Ingenieurwesen, Architektur und Industriedesign organisiert ist. Die Zahl der an allen Standorten eingeschriebenen Studenten beträgt etwa 40.000, was das Politecnico di Milano zur größten Ingenieurschule Italiens macht. POLIMI war bereits an mehreren Projekten im Zusammenhang mit der CO2-Abscheidung in Zementwerken und anderen Industriesektoren (insbesondere der Energieerzeugung) beteiligt. Das Projekt LEILAC2 steht auch im Einklang mit den strategischen Zielen von POLIMI, zu denen die Entwicklung effizienter Technologien zur Minderung der CO2-Emissionen gehört.

Der Geologische Dienst Belgiens (GSB), Abteilung des Königlich Belgischen Instituts für Naturwissenschaften, ist ein geowissenschaftliches Dokumentationszentrum und ein zentraler Akteur in nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Seit 2005 wurde ein spezifisches Fachwissen über den technisch-ökonomischen Ansatz der geologischen Ressourcen aufgebaut. Die GSB verfügt zudem über eine langjährige wissenschaftliche und technische Expertise im Bereich der Geothermie und engagiert sich regelmäßig in der multidisziplinären politikorientierten Forschung zu einer Vielzahl von Themen.

ENGIE Laborelec ist ein führendes Kompetenz- und Forschungszentrum in der elektrischen Energietechnik. Das Unternehmen ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Elektrizität tätig und unterstützt eine Vielzahl von Kunden in den Bereichen Erzeugung, Übertragung, Verteilung, Speicherung und Endnutzung von Elektrizität, mit besonderem Fokus auf die Energiewende und die 3 D's - Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung. ENGIE-Laborelec wurde 1962 gegründet, um Elektrizitätsunternehmen mit einem breiten Angebot von Dienstleistungen zu unterstützen. Heute ist ENGIE-Laborelec ein genossenschaftliches Unternehmen, an dem ENGIE und unabhängige Netzbetreiber beteiligt sind. Laborelec ist weltweit präsent, mit Aktivitäten in mehr als 60 Ländern und Büros in Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Chile und Abu Dhabi.

Der Hafen Rotterdam, Gasunie und EBN bereiten gemeinsam ein neues Projekt vor, bei dem CO₂, das von der Industrie im Rotterdamer Hafengebiet erzeugt wird, abgeschieden und in erschöpften Gasfeldern im Meeresboden der Nordsee gelagert wird. Das Projekt namens Porthos entwickelt im Hafen von Rotterdam einen CO₂ Transport-Hub & Offshore-Speicherung. Damit sollen die Klimaziele der Niederlande unterstützt werden: Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um 49% und bis 2050 um 95% gegenüber dem Stand von 1990 gesenkt werden.

Calix Limited ist ein Bergbau- und Mineralaufbereitungsunternehmen. Calix besteht aus einem Team engagierter Mitarbeiter:innen, die eine patentierte Technologie entwickeln, um industrielle Lösungen zur Bewältigung globaler Nachhaltigkeitsherausforderungen anzubieten. Die Kerntechnologie wird eingesetzt, um umweltfreundliche Lösungen für fortschrittliche Batterien, Pflanzenschutz, Aquakultur, Abwasser und Kohlenstoffreduzierung zu entwickeln. Calix hat einige wichtige globale Herausforderungen identifiziert, die im letzten Jahrzehnt entstanden sind und unseren Planeten zunehmend gefährden. Durch die Abstimmung von Innovations- und Entwicklungsinitiativen mit den SDGs ist Calix bestrebt, einen wirkungsvollen und sinnvollen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen zu leisten.

CIMPOR-Indústria de Cimentos, SA ist ein portugiesisches Unternehmen, dessen Haupttätigkeit in der Herstellung, dem Vertrieb und dem Verkauf von Zement sowie, innerhalb der Geschäftseinheit, von Transportbeton und Zuschlagstoffen, hydraulischem Kalk und Trockenmörtel ausübt und Teil einer internationalen Gruppe, CIMPOR Global Holdings, BV, ist. Das Unternehmen ist mit einem Marktanteil von rund 60% der größte inländische Produzent in Portugal und besitzt drei Zementproduktionswerke in Alhandra, Loulé und Souselas sowie mehrere Zementvertriebszentren für die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit den oben genannten Aktivitäten. Es verfügt über eine langjährige Erfolgsbilanz im Bereich der Nachhaltigkeit, da es eines der Gründungsmitglieder der Cement Sustainability Initiative (CSI), unter dem Dach des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), ist.

 

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This project has received € 12m of funding from Horizon 2020 program for research and innovation of the European Union under the grant agreement No 654465.