Kontext und Herausforderung

Zement ist der Grundstoff für Beton, dem weltweit am häufigsten eingesetzten Baustoff. Beton ist unter anderem feuerresistent, dauerhaft, flexibel formbar und so gut wie überall verfügbar. Ohne diesen Baustoff ist weder Infrastruktur noch Leben in Metropolen denkbar. Inklusive der indirekten Arbeitsplätze beschäftigt die Zement- und Betonindustrie mehr als eine Millionen Menschen in Europa und leistet damit einen wichtigen wirtschaftlichen Beitrag.

Unbestritten ist die Zementherstellung sehr energieintensiv und verursacht dadurch auch einen hohen CO2-Ausstoß. Allein zwei Drittel der CO2-Emissionen eines Zementwerks entstehen als prozessbedingte Emissionen durch das Erhitzen des Kalksteins. Diese Emissionen sind unvermeidbar, denn Kalkstein ist der Rohstoff für die Klinker- und damit Zementherstellung.

Der Rohstoff Kalk ist für verschiedene Industriezweige von großer Bedeutung, denn er wird beispielsweise in der Eisen- und Stahl-, Chemie-, Papier-, sowie in der Pharmaindustrie eingesetzt.

Um die Ziele der EU „zur Emissionsminderung bis 2030“ sowie die globalen Ambitionen zur CO2-Neutralität bis 2050 zu erreichen, müssen die europäischen Zementwerke Technologien zur Kohlenstoffabscheidung anwenden, die verhindern, dass CO2 in die Atmosphäre gelangt. Die LEILAC Technologie hat das Potenzial die Abscheidung der Emissionen effektiv und effizient zu ermöglichen.

  • White LinkedIn Icon
  • White Twitter Icon
  • White YouTube Icon

This project has received € 12m of funding from Horizon 2020 program for research and innovation of the European Union under the grant agreement No 654465.